Wir schreiben das 19. Jahrhundert. Die Technik erobert die Welt. Alles dampft, zischt, raucht und ist schneller als je zuvor. Städte bersten schier auseinander vor den tummelnden Massen. Wo zuvor die Kathedralen das Stadtbild bestimmten, recken sich nun die Schlote der Fabriken und schwängern die Luft mit purem Fortschritt. Die Zivilisation ist auf ihrem endgültigen Gipfel.
 

Auf der diesjährigen Weltausstellung verblüfft Professor Heisen die Menge mit unerhörten Neuerungen. Seit seinem mysteriösen Verschwinden auf einer Expedition und seinem ebenso überraschenden Auftauchen wenige Wochen später hatte sich dieser wackere Gelehrte in seinem Labor vergraben. Monatelang. In dieser Zeit scheint seine Kreativität förmlich explodiert zu sein. Wie sollte man seine neuen genialen Apparaturen auch sonst erklären? Aber Heisen will noch weit höher hinaus. Er plant eine Reise zu den Sternen.

Das Militär wird hellhörig, als es von Heisens Plänen einer gigantischen Abschussanlage erfährt und schickt mit Leutnant von Mackwitz einen hackenknallenden Hundertprozentigen, der den schrulligen Professor für ganz andere Zwecke einspannen soll. Doch eine engagierte junge Journalistin, Fräulein Eleonore, wittert Verdacht und begibt sich auf die Fährte. Die Verwicklungen nehmen ihren Lauf, so dass erst noch einige Hindernisse auf der heimischen Erde aus dem Wege zu räumen sind, bis das große Abenteuer starten kann: Die Reise ins All.


 
Die Geschichte nimmt Ideen gleich mehrerer Romane Jules Vernes auf, fügt ein paar Prisen H.G. Wells sowie eine Tüte voller Atmosphäre des 19. Jahrhunderts hinzu, rührt das Ganze kräftig um und hofft und bangt und zittert, dass ein spielbares Etwas daraus entstehen möge.

Es ist nicht nötig, die alten phantastischen Romane gelesen zu haben, es schadet aber auch nichts (Auch jenseits der Belange dieses Spiels schadet es wirklich absolut nichts, Jules Verne & Kollegen einmal gelesen zu haben). Wer den Stil solcher Geschichten mag, wer dampfgetriebene Zukunftsentwürfe schätzt, wer Spaß an mutig-naiver Fortschrittsgläubigkeit hat, mag hier das Richtige für ein paar Stunden Unterhaltung finden.


Besonderheiten:

- Dampf, Stahlrohre, Luftschiffe ... futuristische Technik mit den Augen des 19. Jahrhunderts.
- Gastauftritte zahlreicher bekannter Roman- und Filmfiguren aus dieser Epoche
- Planetenreisen
- kleine Minispiele zum Knobeln
- Rätsel und Kämpfe halten sich in etwa die Waage

-
kleine (KLEINE) Zeichentrickzwischenfilmchen
- Elementsystem (Stärken und Schwächen im Kampf)


Und wem es zu doof ist, ein ganzes Spiel eigens zu spielen, nur um zu wissen, was passiert, kann sich den Inhalt auch hier erzählen lassen; Spoilergefahr selbstverständlich inklusive: Assi Reviews N°8 - Die Reise ins All (Youtube)