Ich habe Spiele erstellt und tue das noch. Nun suche ich Spieler und Fanpostschreiber und darum existiert diese Seite. Viel Spaß beim Stöbern und Gucken. Mein aktuelles Projekt ist "Endzeit".

  

 

Wolfenhain Version 4 (13. September 2017): Im letzten halben Jahr erhielt ich dank zahlreicher Spielerantworten genug Stoff für eine weitere Wolfenhain-Version. Vielen Dank vor allem an Chris und Leana für eure Opulenzwerke.  

Sind die alten Spielstände kompatibel? Ja.

Was ist neu? Geänderte Diebstahlmechanik, Sonderfälle von Handlungskonsequenzen berücksichtigt, Technikfehler entfernt, weitere Rechtschtreibfehler raus 

Geht das auch genauer? Natürlich. Der Diebstahl im Kampf hängt nun nicht mehr einseitig vom Glück ab, sondern berücksichtigt fortan die bereits erspielte Stufe im Fingergeschick. Wer häufig klaut, wird es im Wiederholungsfall nun umso einfacher haben und kann es auf einem ausgebauten Niveau bis zur Meisterschaft bringen - dann klappt der Diebstahl sogar garantiert. Außerdem habe ich die Konsequenzen im doch recht entscheidungsreichen Spiel dank der vielen Hinweise auch in der Berücksichtung kleiner Details verbessern können. Das Spiel soll sich möglichst gut den Entscheidungen des Spielers anpassen und entsprechend reagieren, selbst in Kleinigkeiten. Weiterhin ging es den aufgestöberten Bugs an den Kragen. Ulkige Fehlteleporte an absonderlichen Stellen (Bei Kontakt mit einer Wassergrafik? Also bitte!) sind nun ebenso verschwunden wie nervige Bootsfahrtruckeleien und sogar der Talmerwürfel reagiert inzwischen auf jede denkbare Gruppenzusammensetzung in der spielerfreundlichsten Form. Schließlich ist "Wolfenhain" auf dem Weg in die rechtschreibgemäße Zone wieder einen guten Schritt vorangekommen.

Und wenn noch weitere Fehler im Spiel stecken? Dann immer her damit. Verbesserungsvorschläge und übrige Gedanken ebenso. Wenn genug zusammenkommt, erscheint eben noch Version Nr. 5. 

Download Version 4

 

neue Wolfenhain-Version im Anflug (6. September 2017): Aktuell zimmere ich die 4. Version "Wolfenhains" fertig (unter anderem mit einer neuen Diebstahlmechanik im Kampf, mit der ich auf die zahlreichen Änderungswünsche eingehe). Scheut euch nicht, mir noch eventuelle Fehlerfunde oder allgemeine Vorschläge mitzuteilen. Was die nächsten Tage eingeht (Mail, Gästebuch, Forum), schafft es auch noch in die kommende Version. Und was ist mit "Endzeit"? Ich habe endlich in der Datenbank meiner post-apokalyptischen Betrachtungen des zerstörten Brüssels den spielmechanischen Unterschied zwischen einer flämischen Trachtenmütze und einer Schlaghose definiert. Wer in den 60er Jahren den Atomkrieg überlebt, darf sich modisch in eine vielseitige Restewelt kleiden.

 

Es läuft (21. August 2017): Und während der Sommer so vor sich hin nieselt, merke ich: Noch zwei Gebiete bauen und dann ist "Endzeits" erste Folge ja bereits fertig. Wer selbst mal atomstrahlschießend Brüssels Reste erkunden möchte, darf also in absehbarer Zeit ran. Ich bürge an dieser Stelle schon einmal für absolute Physikalität, Biologität, Politizität und Vokabularität der dargeboteten Analyse post-apokalyptischer Zustände.

 

Makerhandwerk: Trümmerlandschaft (2. August 2017): Eine Ruine sei lediglich ein farblich eigenwillig angelaufener Rest vormaligen Baustandes? Stimmt. Damit nun nicht jedes Häuserwrack dem Anderen ähnelt und meine Trümmerwüste nicht einer immergleichen Ödnis voll geklonter Austauschbarkeiten gleicht, habe ich sehr viele unterschiedliche Modelle havarierter Fassaden erschaffen. Steine explodieren schließlich nicht immer gleich. Zum Glück bin ich ebenso ambitioniert wie faul, also kreierte ich statt 100 verschiedener Hauswandtrümmerverläufe der Einfachtheit halber eine einzige varibale Grafik, die 100 verschiedene Formen annehmen kann. Damit ziehe ich individuell geborstene Straßenzüge in die Höhe und fülle sie mit Spielmaterial. Wer durch ein so fabelhaft zerborstenes Brüssel flanierte, will es gar nicht mehr intakt erleben. 

 

Umgebungsrätsel (16. Juli 2017): Wenn die Gegend gut aussieht - womit im Videospielekontext wahlweise einladend, immersiv, technikausschöpfend oder handwerksglänzend gemeint sein kann -, hat die Grafik schon mal was verrichtet. Darüberhinaus kann das Arrangement der Trümmer und Ruinenreste nicht nur als Behälter für Spielinhalte dienen, sondern ebenfalls aus sich selbst heraus eine Spielfunktion bilden. Damit meine ich keine zusätzlichen, in Mauerritzen versteckten Klickmöglichkeiten. Ich errichte gerade eine Umgebung, deren Aufbau sich als Lösung für ein Rätsel auslesen lässt. Neu ist das nicht. Vor ein paar Jahren entdeckten beispielsweise neugierige Betrachter der Satellitenaufnahmen eines Hauskomplexes in San Diego eine radikalpolitische Überraschung, die ich an dieser Stelle nicht verraten möchte, falls jemand selbst suchen mag. Aber nur, weil schon andere die Idee einer sich artikulierenden Umgebung hatten, ist sie mir deswegen nicht verdorben. Ich greife vielmehr zu und nutze diese Erweiterung der Spielmöglichkeiten nun ebenfalls.

 

Man streiche den Juni aus dem Kalender (3. Juli 2017): So viel vorgehabt, so wenig geschafft. Der vergangene Monat hat mich so gut wie gar nicht an den Basteltisch gelassen, nun ist "Endzeit" in Gedanken schon viel weiter als in tatsächlicher Form. Wenigstens habe ich mir meine Ideen notiert, damit die gedankenfunkelnden Kostbarkeiten nicht einfach so versickern, denn wenn ich mir einen Einfall nicht aufschreibe, ist er ein paar Augenblicke später .. Riecht es hier nach Erdbeeren? Nanu, warum sitze ich an einer Tastatur? 

 

Architektur mit der Abrissbirne (31. Mai 2017): Nähert man sich Brüssel von Nordwesten durch die Reste der Sümpfe von Ganshoren, erhält der Wanderer Gelegenheit, eine der Sehenswürdigeiten des schloss- und burgenreichen Belgiens in Augenschein zu nehmen. Inmitten eines lieblichen Teichs liegt das Château de Rivieren. Vor vielen Jahrhunderten erbaut, füllen die zahlreichen Um- und Anbauten inzwischen eine hübsche Liste und führten zur heutigen Gestalt geschmackvollen Mauerwerks, dem eine verspielte Dachlandschaft aufsitzt. An dieser Stelle komme ich mit meinem Spiel um die Ecke und lasse die atomare Druckwelle hereinbrechen. Bämm! Ich mache halt gern Dinge kaputt und erkenne nur die radikale Ruinösität als post-apokalyptische Architekturrichtung an. Auf die Weise baue ich mein Spiel Stück um Stück (respektive Bruchstück um Bruchstück) immer weiter aus. Ich gucke interessiert in Reiseführer, erwärme mich für einige der baulichen Schätze des Brüsseler Umlands und - Patsch mit der flachen Hand! - schlage im Pixelbaukasten solange darauf ein, bis sie mir genügend atomar verheert erscheinen. Der Eindruck täuscht nicht: Ich habe gerade viel Spaß.

 

 

 

 

Ich gehe davon aus, dass alle im Netz auch die Auflösung 1280x1024 nutzen.

 
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