Ich habe Spiele erstellt und tue das noch. Nun suche ich Spieler und Fanpostschreiber und darum existiert diese Seite. Viel Spaß beim Stöbern und Gucken. Mein aktuelles Projekt ist "Endzeit".

  

 

Endzeit-Wiki (20. November 2017): Ark_X hat den Grundstein für ein weiteres Wiki gelegt, diesmal dreht es sich um Tipps und Tricks für "Endzeit". Wer Rat sucht oder selbst einen Tipp beitragen möchte (zum Bearbeiten ist keine Anmeldung nötig), kommt über diesen Link direkt zum Ziel: Endzeit-Wiki 

 

Endzeit - Folge 1 (10. November 2017): Die erste Folge von "Endzeit" ist fertig. Bislang waren nur die Betatester den post-apokalyptischen Schrecken eines vom Atomkrieg umgestalteten Brüssels ausgesetzt, aber in voller Zufriedenheit über die erzielten psychischen Risiken und Nebenwirkungen habe ich beschlossen, auch der Restmenschheit diesen ernsthaftesten aller dokumentarischen Annäherungsversuche an die Folgen eines Dritten Weltkrieges zugänglich zu machen. Ich möchte warnen, denn ich spare nichts aus. Mutationen, Superkräfte, Geröll auf dem Gehweg - alles drin. Sogar dem Reizthema einer drohenden Unterversorgung mit frischem Gebäck weiche ich nicht aus. Aber ich bin kein Schwarzseher. Wo das Atom strahlt, wird Hoffnung emittiert. Darum heißt die erste Folge des Episodenspiels auch folgerichtig ebenso, wie es der nachfolgende Download-Link benennt. Viel Spaß.

 Endzeit - Folge 1: Der atomische Erlöser (80 MB) 

 

 

Betatest gestartet (23. Oktober 2017): "Endzeits" erste Folge ist in den Betatest gegangen. Kann Kapitän Atom die Strahlungsbestien bezwingen? Reagieren die Tasten so, wie es der Spieler erwarten darf? Löscht sich versehentlich das Inventar? Diesen und anderen Fragen gehen in der nächsten Zeit die Betatester nach und ich hoffe in der Zwischenheit, es trete schon nichts Irreparables auf. Ich habe auch einen klaren Zeitplan: Der Betatest ist vorbei, wenn er vorbei ist. Und danach öffnet die Atomöde allen rosigen Frischgesichtern ihre Pforten, die sich dort hineinwagen wollen. Das folgende Bild drückt das willkommensfrohe Hallo hoffentlich möglichst einladend aus. 

Endzeit Metro

 

Abschlussarbeiten (18. Oktober 2017): Obgleich viel passiert ist, passt es doch in einen Satz: Noch ein letzter Kampf und der Abspann zu bauen, dann kann Endzeits erste Folge in den Betatest. Ich nenne es "Projekt Finalisierender Hammerschlagsfunkenallergiestaubschutzmaskenanleitungsausschneidebogen", entscheide mich aber noch mal um und bezeichne die Abschlussarbeiten als sie selbst.

 

Endzeitliche Animationen (4. Oktober 2017): Obgleich der "RPG Maker XP", mit dem ich "Endzeit" erstelle, eine höhere Auflösung erlaubt, bin ich dem Pixelanblick verhaftet geblieben. Das hat nicht nur ästhetische Gründe, die ich bestimmt schon einmal länglich ausgeführt habe, sondern auch ganz pragmatische. Dank der gröberen Auflösung kann ich meine Grafiken schneller erstellen. Der XP Maker schaffte zwar eine doppelt so hohe Bildpunktrate, aber die erforderte nicht etwa zweimal so viele von Hand gesetzte Pixel, sondern viermal so viele, um eine Grafik zu erstellen. Da ich mir die Arbeit feinziselierter Hochauflösungsgrafiken spare, habe ich mehr Zeit für Animationen. Wenn der Held mit der Umwelt interagiert, werden die Handlungen auch sichtbar ausgeführt. Gut, das habe ich in meinen früheren Spielen ebenso gehalten, also wo ist schon die Neuigkeit? Da ich diesmal dem verehrten Spieler einen Superhelden zur gefälligen Lenkung aushändige, darf man mit Fug und Recht auch die Mindestportion an superheldigem Rattazonk im protagonistischen Gebaren erwarten. Ein Superheld macht nun mal mehr Gewese um sein Tun als irgend so ein Normalsterblicher und eben das will erst einmal animiert werden. Hier beispielsweise dreht sich Kapitän Atom in acht aneinandergeklöppelten Einzelbildern um die eigene Achse. Irre!

 

Wolfenhain Version 4 (13. September 2017): Im letzten halben Jahr erhielt ich dank zahlreicher Spielerantworten genug Stoff für eine weitere Wolfenhain-Version. Vielen Dank vor allem an Chris und Leana für eure Opulenzwerke.  

Sind die alten Spielstände kompatibel? Ja.

Was ist neu? Geänderte Diebstahlmechanik, Sonderfälle von Handlungskonsequenzen berücksichtigt, Technikfehler entfernt, weitere Rechtschtreibfehler raus 

Geht das auch genauer? Natürlich. Der Diebstahl im Kampf hängt nun nicht mehr einseitig vom Glück ab, sondern berücksichtigt fortan die bereits erspielte Stufe im Fingergeschick. Wer häufig klaut, wird es im Wiederholungsfall nun umso einfacher haben und kann es auf einem ausgebauten Niveau bis zur Meisterschaft bringen - dann klappt der Diebstahl sogar garantiert. Außerdem habe ich die Konsequenzen im doch recht entscheidungsreichen Spiel dank der vielen Hinweise auch in der Berücksichtung kleiner Details verbessern können. Das Spiel soll sich möglichst gut den Entscheidungen des Spielers anpassen und entsprechend reagieren, selbst in Kleinigkeiten. Weiterhin ging es den aufgestöberten Bugs an den Kragen. Ulkige Fehlteleporte an absonderlichen Stellen (Bei Kontakt mit einer Wassergrafik? Also bitte!) sind nun ebenso verschwunden wie nervige Bootsfahrtruckeleien und sogar der Talmerwürfel reagiert inzwischen auf jede denkbare Gruppenzusammensetzung in der spielerfreundlichsten Form. Schließlich ist "Wolfenhain" auf dem Weg in die rechtschreibgemäße Zone wieder einen guten Schritt vorangekommen.

Und wenn noch weitere Fehler im Spiel stecken? Dann immer her damit. Verbesserungsvorschläge und übrige Gedanken ebenso. Wenn genug zusammenkommt, erscheint eben noch Version Nr. 5. 

Download Version 4

 

neue Wolfenhain-Version im Anflug (6. September 2017): Aktuell zimmere ich die 4. Version "Wolfenhains" fertig (unter anderem mit einer neuen Diebstahlmechanik im Kampf, mit der ich auf die zahlreichen Änderungswünsche eingehe). Scheut euch nicht, mir noch eventuelle Fehlerfunde oder allgemeine Vorschläge mitzuteilen. Was die nächsten Tage eingeht (Mail, Gästebuch, Forum), schafft es auch noch in die kommende Version. Und was ist mit "Endzeit"? Ich habe endlich in der Datenbank meiner post-apokalyptischen Betrachtungen des zerstörten Brüssels den spielmechanischen Unterschied zwischen einer flämischen Trachtenmütze und einer Schlaghose definiert. Wer in den 60er Jahren den Atomkrieg überlebt, darf sich modisch in eine vielseitige Restewelt kleiden.

 

Es läuft (21. August 2017): Und während der Sommer so vor sich hin nieselt, merke ich: Noch zwei Gebiete bauen und dann ist "Endzeits" erste Folge ja bereits fertig. Wer selbst mal atomstrahlschießend Brüssels Reste erkunden möchte, darf also in absehbarer Zeit ran. Ich bürge an dieser Stelle schon einmal für absolute Physikalität, Biologität, Politizität und Vokabularität der dargeboteten Analyse post-apokalyptischer Zustände.

 

Makerhandwerk: Trümmerlandschaft (2. August 2017): Eine Ruine sei lediglich ein farblich eigenwillig angelaufener Rest vormaligen Baustandes? Stimmt. Damit nun nicht jedes Häuserwrack dem Anderen ähnelt und meine Trümmerwüste nicht einer immergleichen Ödnis voll geklonter Austauschbarkeiten gleicht, habe ich sehr viele unterschiedliche Modelle havarierter Fassaden erschaffen. Steine explodieren schließlich nicht immer gleich. Zum Glück bin ich ebenso ambitioniert wie faul, also kreierte ich statt 100 verschiedener Hauswandtrümmerverläufe der Einfachtheit halber eine einzige varibale Grafik, die 100 verschiedene Formen annehmen kann. Damit ziehe ich individuell geborstene Straßenzüge in die Höhe und fülle sie mit Spielmaterial. Wer durch ein so fabelhaft zerborstenes Brüssel flanierte, will es gar nicht mehr intakt erleben. 

 

Umgebungsrätsel (16. Juli 2017): Wenn die Gegend gut aussieht - womit im Videospielekontext wahlweise einladend, immersiv, technikausschöpfend oder handwerksglänzend gemeint sein kann -, hat die Grafik schon mal was verrichtet. Darüberhinaus kann das Arrangement der Trümmer und Ruinenreste nicht nur als Behälter für Spielinhalte dienen, sondern ebenfalls aus sich selbst heraus eine Spielfunktion bilden. Damit meine ich keine zusätzlichen, in Mauerritzen versteckten Klickmöglichkeiten. Ich errichte gerade eine Umgebung, deren Aufbau sich als Lösung für ein Rätsel auslesen lässt. Neu ist das nicht. Vor ein paar Jahren entdeckten beispielsweise neugierige Betrachter der Satellitenaufnahmen eines Hauskomplexes in San Diego eine radikalpolitische Überraschung, die ich an dieser Stelle nicht verraten möchte, falls jemand selbst suchen mag. Aber nur, weil schon andere die Idee einer sich artikulierenden Umgebung hatten, ist sie mir deswegen nicht verdorben. Ich greife vielmehr zu und nutze diese Erweiterung der Spielmöglichkeiten nun ebenfalls.

 

Man streiche den Juni aus dem Kalender (3. Juli 2017): So viel vorgehabt, so wenig geschafft. Der vergangene Monat hat mich so gut wie gar nicht an den Basteltisch gelassen, nun ist "Endzeit" in Gedanken schon viel weiter als in tatsächlicher Form. Wenigstens habe ich mir meine Ideen notiert, damit die gedankenfunkelnden Kostbarkeiten nicht einfach so versickern, denn wenn ich mir einen Einfall nicht aufschreibe, ist er ein paar Augenblicke später .. Riecht es hier nach Erdbeeren? Nanu, warum sitze ich an einer Tastatur? 

 

Architektur mit der Abrissbirne (31. Mai 2017): Nähert man sich Brüssel von Nordwesten durch die Reste der Sümpfe von Ganshoren, erhält der Wanderer Gelegenheit, eine der Sehenswürdigeiten des schloss- und burgenreichen Belgiens in Augenschein zu nehmen. Inmitten eines lieblichen Teichs liegt das Château de Rivieren. Vor vielen Jahrhunderten erbaut, füllen die zahlreichen Um- und Anbauten inzwischen eine hübsche Liste und führten zur heutigen Gestalt geschmackvollen Mauerwerks, dem eine verspielte Dachlandschaft aufsitzt. An dieser Stelle komme ich mit meinem Spiel um die Ecke und lasse die atomare Druckwelle hereinbrechen. Bämm! Ich mache halt gern Dinge kaputt und erkenne nur die radikale Ruinösität als post-apokalyptische Architekturrichtung an. Auf die Weise baue ich mein Spiel Stück um Stück (respektive Bruchstück um Bruchstück) immer weiter aus. Ich gucke interessiert in Reiseführer, erwärme mich für einige der baulichen Schätze des Brüsseler Umlands und - Patsch mit der flachen Hand! - schlage im Pixelbaukasten solange darauf ein, bis sie mir genügend atomar verheert erscheinen. Der Eindruck täuscht nicht: Ich habe gerade viel Spaß.

 

 

 

 

Ich gehe davon aus, dass alle im Netz auch die Auflösung 1280x1024 nutzen.

 
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