Ein Interview mit real Troll

(geführt von real Troll)

real Troll: „Erst einmal vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, ein paar Fragen zu beantworten.“

real Troll: „Keine Ursache. Schieß einfach los.“

real Troll: „Ähem... Also zunächst einmal: Ist es nicht völliger Unsinn, ein Interview in dieser Form zu führen?“

real Troll: „Eine interessante Sichtweise. Du scheinst ein Gegner des kritiklosen Personenkultes zu sein. Wachen!“

real Troll: „Nein, nein! Ich finde diese Art des Interview vielmehr ...äh.... also gewissermaßen...“

real Troll: „...produktiv?“

real Troll: „Ja, danke. Das war das Wort, das ich gesucht habe. Du bist ja nicht nur wortgewandt, sondern auch ein ausgesprochen hilfsbereiter Zeitgenosse. Belastet diese Talentehäufung nicht auch manchmal?“

real Troll: „Eine kluge Frage, liebe Hofschranze. Nun aber zurück zum Spiel. Was ich wissen wollte..."

real Troll: "Moment! War ich nicht eben noch der Interviewer?"

real Troll: "Keine Ahnung. Ich komme selbst ein wenig durcheinander."

real Troll: "Dann eben eine persönliche Frage..."

real Troll: "Ich hatte eigentlich nie Freude an Goldhamstern."

real Troll: "Wie bitte?"

real Troll: "Goldhamster."

real Troll: "Aha. Ja das führt dann auch irgendwie weiter."

real Troll: "Tatsächlich?"

real Troll: "Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast! Möchtest Du den Lesern abschließend noch etwas sagen?"

real Troll: "Nein."

real Troll: "Auf Wiedersehen und viel Erfolg bei Deinem Projekt."

real Troll: "Geht das Interview jetzt los?"

(Damit sollten die meistgestellten Fragen eigentlich beantwortet sein. Falls doch etwas gefehlt hat, oder Interesse an punktuellen Vertiefungen besteht, sei gesagt, dass diese Form der Befragung gelegentlich wiederholt wird. 10. Januar 2007)

 

 

Wenn hier einer malt, dann ich. Heute: Gesichter 

Jasmin fragte im Gästebuch, wie ich meine Grafiken mache und nicht mal einen Monat später blitze ich mit der Antwort um die Ecke. Damit es kein allgemeines Blabla wird, habe ich mich selbst mit einem Notierstift begleitet, als ich einen NPC pixelte. Gerade eben.

A
Ich beginne mit der Wahl der Hintergrundfarbe. Die wird später transparent, also nehme ich möglichst eine, die sich nicht mit einer der tatsächlich verwendeten überschneidet und die sich klar als Malfläche abhebt. Ein mattes Pink ist eine sichere Wahl. Damit male ich bestimmt keine Gesichter. 
Traditionell fange ich mit der Nase an. Sie ist die Gesichtsmitte, um die sich alles herum arrangiert. Ich male keine Grobkontur vor, weil ich kein festes Stilformat habe, in das ich alle Köpfe hineinpresse. Das ist nicht sehr effizient, aber gestattet immer den Ausbruch ins Individuelle. Hier wähle ich eine lange, spitze Männernase, weil mir gerade danach ist, ich sowas auch hinkriege und es nach den ganzen Stummelgesichtsaufsätzen wieder an der Zeit für einen richtigen Zinken ist.
B  
Ist der Nasenumriss fertig, male ich das Körperteil auch gleich aus. Damit ist ein konkreter Bezug gesetzt, nach dem sich der Rest (Farbarrangement, Lichteinfall) ausrichtet. Die Haut ist schön schweinchenfarben, denn ich bin mir ja immer mein größtes Vorbild, und den Nasenrücken und den Oberteil der Nasenflügel male ich etwas heller, um mit der Illusion einfallenden Lichts die Nase plastischer erscheinen zu lassen. Nach einem kurzen Moment entscheide ich mich, die Nasenflügel nicht im Umriss-Schwarz zu halten, was sie zu sehr abhöbe, sondern wechsele auf Braun. Ja, passt.
C
Über die Augen definiert sich in meinen Augen ein Gesicht enorm. Ich versuche hier trotz des geringen Pixelplatzes entsprechend breit zu variieren, greife also nicht auf immer gleiche Vorlagen zurück, pixele vielmehr jedesmal von Neuem. Erst mal platzieren. Bereits der Sitz (hoch, mittel, tief, weit auseinander, eng beieinander) des
Augenpaares wird das spätere Gesicht charakterlich disponieren. Für mein Spiel sind Blondschöpfe eine gute Wahl, ich wähle dicke Brauen, unter denen die Augen gerade noch hervorlugen können.
D
Spontan entscheide ich mich für einen alten Mann. Das bisschen Pixelplatz zwischen Brauen und Nasenwurzel nutze ich hauptsächlich für Falten. Fertig ist ein von Lebenszeit gezeichneter Blick. Damit die Brauen nicht zu eckig aussehen, verwende ich einen Kantenglättungstrick (Anti-Aliasing).
E
Was ein echter Mann ist, der hat auch einen Schnäuzer. Bei alten Leuten hängt nicht nur die Haut, sondern auch der Bart, folglich ziehe ich die Enden schön lang nach unten, wobei ich auf eine der Schwerkraft plausible Linienführung achte. Füllfarbe: Gelb!
F
Dem Mann sollen nicht nur gelbe Dreiecksflächen von der Nase hängen. Ich möchte den Bart als Gesamtheit einzelner Strähnen erscheinen lassen, also deute ich welche an. Dazu ziehe ich innere Linien, die der ungefähren Bartform folgen und gleiche sie im unteren Verlauf farblich immer mehr der Bartgrundfarbe an.
G
Nun verschiebe ich mir den bisher gestalteten Kopf an eine geignete Stelle, um die übrige Kopfkontur anbringen zu können. Haarentwurf: Mittelscheitel, daran wohl Zöpfe, hinten lang und gewellt. Dazu ein ordentliches Kinn, dessen Verlauf ich unter dem Bart sinnvoll mitdenke; ich möchte ja keinen anatomischen Eklat hervorrufen. So richtig alt sieht der Mann nun gar nicht mehr aus. Na, dann halt nicht.
H
Mit der Nasenfarbe male ich das Kinn aus und korrigiere seinen Verlauf im Mundbereich nochmal nach. In Richtung Nasenoberseite male ich auch hier heller, unten nutze ich einen dunkleren Farbton. So sind Kinn und Nase gleichartig bestrahlt. Hervortretende Wangen deute ich zum Zwecke einer hageren Knorrigkeit mit demselben dunklen Farbton an, womit auch die Wangen ausgemalt wären. Als nächstes kommen die Haare. Bäh.
I
Haare. Eigentlich wie Bart, nur schwerer. Bis heute bin ich kein Könner, kaschiere das aber gern mit abwechslungsreichen Frisuren. Wie man Kopfhaar in der Theorie gut illusioniert, habe ich mir bei echten Experten angeguckt, wo das immer so ungemein einfach aussieht, aber sobald ich dann ... Ach, egal. Passt doch.
J
Beim Körper mogele ich, weil ich durch das Erklärungsschreiben in Zeitnot gerate und bald das Deutschlandspiel angepfiffen wird. Darum greife ich mir eine schon fertige Figur, die im Prinzip das anhat, was mein momentan auf dem Basteltisch liegendes Exponat ebenfalls tragen soll, operiere dem Altmodell den Kopf ab, färbe etwas um und setze den neuen Kopf drauf. Fertig. :)

 

 

Preis(e)

Die stolzgeschwellte Brust hat mir schon drei Hemdknöpfe weggesprengt, doch was kümmert's mich. Es ist Zeit für Geprotze! Damit ist die Pokalvitrine feierlich eröffnet. Tata!

Gebleckten Gebisses funkele ich in die jederzeit auftauchende Kamerameute und habe mir bereits "Wolfenhain - Projekt des Monats Dezember 2016" auf die blanke Brust tätowiert. Allmählich wird es etwas kühl, doch ich halte aus. Die Fotografen kommen gleich. Ich arrangiere die Gesäßmuskeln aufs Vorteilhafteste und gucke erwartungsfroh, von welcher Seite wohl das erste Blitzlicht kommt. RPG-Maker-Sieger sind einfach reiner Sex.
Die Spieler müssen Lemminge sein, denn sie wählen "El Dorado 2" mitsamt seinen zahlreichen Todesarten zum Spiel des Jahres. Soviel Unverzagtheit macht mich im Gegenzug entwicklungsmutiger.
Auch die Macher des RPG-Ateliers vergolden das digitale Konquistadorensterben und derart beschenkt kann ich den Helden Don Hernando seiner wohlverdienten Ruhe im preisenreichen El Dorado überlassen.

GameStar 02/2013

"Moloch City" wird in der GameStar vorgestellt und wird dort unter anderem mit folgenden, mich in der kalten Jahreszeit wärmenden Worten beschmeichelt:

"... ausgefuchste, witzige Handlung ... Fazit: Unbedingt spielen!"

"El Dorado 2" hat seine Fänge gierig ins Kategorien-Buffet der diesjährigen Wahl versenkt und einige der besten Happen für sich gesichert. Ich nenne das ekelhaft egoistisch und eine Rücksichtslosigkeit sondergleichen, denn nur zu gut ist mir ein Urlaub in Erinnerung, in dem eine ganze Familie Frühaufsteherrussen allmorgendlich den Hotelfrühstückstisch buchstablich kahlfraß und ich dann später - inzwischen ausgeschlafen und frisch hergerichtet - vor den Trümmern nicht nur meines Menschenbildes, sondern auch diverser Anrichteplatten stand. Ja, das ging jeden Morgen so, aber hier geht es nicht um mein Lernvermögen, sondern um den Preissegen der Deiji-Wahl. Also: Ich freue mich!

Die Allreise ist noch nicht vergessen. Folglich geht ein Bronzepokal ins Altenheim für Spiele und macht einen der dortigen Insassen sehr glücklich.

GameStar 10/2012

Der Nachfolger tut es dem ersten Teil gleich und springt auf Heft wie DVD der Gamestar.

"Wer Die Reise ins All oder El Dorado mochte, der wird auch an El Dorado 2 seine Freude haben. Fazit: Unbedingt spielen."

GameStar 09/2012

"El Dorado" hat es ins Heft und auf die DVD der aktuellen GameStar geschafft.

"El Dorado lässt sich theoretisch in unter zehn Minuten meistern. Wir haben trotzdem mindestens zwei Stunden damit verbracht, bis zum Abspann zu spielen ... Fazit: Toll für zwischendurch."

Gold! "El Dorado 2" ist das Projekt des Monats und darf sich fortan mit dem köstlichsten aller Edelmtalle schmücken. Ja, Gold ist köstlich. Einfach mal im Museum eine Vitrine zerschlagen und naschen. Ihr werdet mir Recht geben.

GameStar 06/2012

"Die Reise ins All" darf sich mit einem Auftritt in der Gamestar schmücken.

"'Meine Güte, ist das lustig', denken wir immer wieder, als wir die Reise ins All spielen. Das mit dem RPG Maker entstandene, kostenlose Adventure bietet derart gute Unterhaltung, dass es sich locker mit Vollpreis-Titeln messen kann. ... Fazit: Unbedingt spielen!"

Silber zuerst, denn so schön der Goldpokal 2011 auch funkelt, ist mir die Spielerwahl sogar noch einen Tick lieber. "Wolfenhain" hat sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Wahl zur Demo des Jahres den 2. Platz gesichert.
Wie schon bei "Moloch City" sind auch in diesem Jahr Methörner, Äxte und verhexte Wälder die geeigneten Mittel, um den Machern des RPG-Ateliers den Goldpokal zu entlocken. "Wolfenhain" beweist, dass die Formel stimmt. Und auch nach zweimaligem Lesen finde ich den Satz widerspruchslos großartig.

Brüste machen einfach den Unterschied und die Mehrheit der Wähler konnte gar nicht anders, als "Stimmt" anzuklicken. Und als gewählter Meister des Rätselhaften entschlüssele ich natürlich auch die Bedeutung der zahlreichen zweiten Plätze: Spielt die Sternenkindsaga, sie ist einfach ein sehr gutes Spiel. Mir gibt so ein Preisregen für "Wolfenhain" nicht nur einen sonnenhellen Tag mit strahlender Laune. Ich sehe es natürlich auch gern, wenn der eingeschlagene Weg derartig den Geschmack der Spieler trifft und verfahre entsprechend weiter. Nur Gisulf sieht mit Push-Ups einfach übelst aus.

Brick Dynamite war die knallhärteste Hauptfigur der letzten zwei Jahre und schoss sich selbst gegen übelste Schurken an die Spitze. Dank einer listigen Inszenierung, einer einnebelnden Musik und ausgesucht feinsinnigen Dialogen fiel vielen Rollenspielern glücklicherweise nicht auf, dass sie gar nicht "Herr der Ringe" spielen. Puh. Mein nebulöser Plan für ein irgendwann anzugehendes Projekt über das postapokalyptische Brüssel nach dem Atomkrieg (mit Superhelden) gewinnt nach so einer schönen Bestätigung weiter an Kontur.

Drei Preise für einen zweiten Teil mögen ein mathematisches Missverhältnis bilden, doch wer sich von so etwas die Laune trüben ließe, sei ein pedantisches Buchhalterferkel. Ick freu mir.
Die "Allreise" bleibt das Zweitbeste, seit es Makerspiele gibt. Daran sieht man die schmeichelhafte Anhänglichkeit vieler Spieler und dass meine Attentatsversuche auf den Erstplatzierten, wie schon 2009, gescheitert sind. Ich werde eine neue Folge Kojote gegen Road Runner sehen und mich mit neuen unverzagten Inspirationen auftanken.
Bronze für den Charme Käpt'n Kuddels. Arrr!
Die "Computer Bild Spiele" (9/2011) erhob sowohl "Moloch City" als auch "El Dorado" in den nebenstehenden Ehrenrang vorzüglichen Restedaseins. 

Ist "Moloch City" hart genug für die eisige Luft hoch droben auf dem Siegertreppechengipfel? Die Spieler meinten Ja und kürten es zum Spiel des Jahres.

Moloch City, du knallharte Bestie von einer Stadt, hast du denn nie genug? Nein. Auch die Macher des RPG-Ateliers wurden erst aus den Fängen des Untiers entlassen, als sie um den Goldpokal erleichtert wurden.
"El Dorado 2" ist die Demo des Jahres, sagen die Spieler. Und ich raffe gierig zusammen, was sich am kostbaren Edelmetall über das Konquistadorenspiel ergießt.
Was ist besser als Gold? Eine  denkbar einfach zu beantwortende Frage, wie jeder spanische Eroberer weiß. Mehr Gold natürlich. Die Macher des RPG-Ateliers bescheren "El Dorado 2" eine durch und durch szenariotypische Platzierung.
Den Spielern hat "Wolfenhain" so gut gefallen, dass sie es prompt zum Projekt des Monats kürten. Nicht mal die Tatsache, dass ich auch schon im Vormonat Gold einheimste, konnte sie davon abbringen.
"Moloch City" legt noch einmal nach und beschert mir mein erstes Gold bei den Wahlen zum Projekt des Monats. Was für ein knallharter Sieg!
Ist das eine Plakette? Aber hallo! So muss ein erster Platz für ein knallhartes Spiel aussehen und so sieht er auch aus. Schön eichenlaubgrün unterlegt ist die Plakette auch noch und ich habe was zum Anschmachten.
Die Plakette fasst meine Empfindungen in ein ausgesuchtes Bild: Der Herrscher über die umgekippte Toilette erringt Silber in der Spielergunst. Mein weihnachtliches Arrr! allen Wählern.
Die Fortsetzung stapft entschlossenen Schrittes in den Spuren des Erstlings und gewinnt ebenfalls den Silberpokal bei den monatlichen Projektwahlen.
  Die Spieler küren "El Dorado" zur zweitbesten Vollversion des Jahres 2009 und ich sehe mein Kurzspiel natürlich gerne auf dem Siegertreppchen.
Die Macher des RPG-Ateliers haben ein Herz für Konquistadoren und geben diesen das Heißerwünschte: "El Dorado" ist die Vollversion des Jahres 2009, Hernando heimst das ach, ach so geliebte Gold ein und sagt artig: "Jippieh!"
  Der Silberstern des RPG-Ateliers für "El Dorado". Folgenden Nachsatz kann meine Eitelkeit der Welt ebenfalls nicht vorenthalten: "... und es hätte sicher einen Goldstern bekommen, wenn es nur mehr Levels gehabt hätte."
  Der goldsüchtige Hernando gewann Silber. Hoffentlich wird er mir eines Tages verzeihen. Falls nicht, freue ich mich eben ohne ihn über die Platzierung bei der Wahl zum Projekt des Monats.
  Dampfmaschinen gehören ins All. Dieser Meinung bin offenbar nicht nur ich, also überreichte mir die geneigte Mehrheit des RPG-Ateliers den Deiji in Gold für das beste Setting, seit es Makerspiele gibt.
 

Damit gewinnt man sogar einen Preis:

"Die ersten sind zusammen wie die letzten beiden,
Die letzten sind gleich, viere die ersten scheiden
Nimm zur zweiten einfach ihren Reihenplatz,
Dann hast Du die dritte, das ging doch ratzfatz."

Zum Glück hatten die meisten Rätsel dann doch nichts mit Mathematik zu tun, das erklärt wohl auch die Platzierung.

  Zum Glück tu ich hammer formulieren tun. 
  Zwei schlagende Hacken, ein blitzendes Monokel und ein Militarismus, der seinesgleichen sucht, verhalfen dem schneidigen Leutnant von Mackwitz zur Auszeichnung als beste männliche Hauptfigur. Rumtata!
  Der Beweis: Es gibt noch echte Pirrraten, arrr! Mit dem Spiel im Spiel, das ganz um Dublonen kreiste, holte ich den ersten Preis. Gold gesellte sich sozusagen zu Gold, oder wie der Volksmund weiß: Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen.
  Das Zweitbeste, seit es Makerspiele gibt. Natürlich verbietet mir mein rasender Ehrgeiz, mich wirklich darüber freuen zu können. Aber sobald ich den Erstplatzierten ("Unterwegs in Düsterburg") erschossen habe, beantrage ich eine Neuwahl.
  Vier Helden werden mit einer Riesenkanone ins All geschossen und sehen, was sie nun davon haben. Komplexer und subtiler ist menschliches Leid kaum je zuvor (Ja, ja, "Unterwegs in Düsterburg" wurde wieder Erster) auf den Punkt gebracht worden. Drama, Baby! 
  Der Nebenschurke Dr. Moriatti hat schon so manchem Spieler fiebrige Alpträume beschert. Bronze für soviel Verderbtheit und die Gewissheit, dass sich Böses niemals auszahlt.
  Nein, Komponieren kann ich nicht. Dafür sorgte Davis Pryde, dem die "Allreise" zwei einzigartige Themen verdankte. Den Rest besorgte das Internet und eine Suchmaschine. Ich glaube, der Bronzepokal ist in diesem Fall eher so etwas wie ein Finderlohn.
  Die Spieler wählten "Die Reise ins All" zur besten Vollversion des Jahres 2008 und ich neige vor so viel Weisheit bestätigend mümmelnd das Haupt.
   
Gold zum Zweiten: Auch den Machern des RPG Ateliers scheint "Die Reise ins All" gefallen zu haben. Als guter Demokrat habe ich keine andere Wahl, als der Mehrheit recht zu geben. 57,1% können gar nicht irren.
   Der Goldstern des RPG-Ateliers für die Vollversion des Spiels "Die Reise ins All".
 
Die aktuelle Ausgabe von "Arte Maker" (November 2008) gibt "Captain America gegen die Nazimutantenbestien von Andromeda" eine Spielspaßbewertung von 7/10. Wer den nebenstehenden Wertungskasten anklickt, kann ihn so auch in eine lesbare Form bringen. Besonders hübsch: Alberto hat eigens ein meinem "Original" nachempfundenes Wertungsmännchen gepixelt, das ich gar nicht anders als ebenfalls zeigen kann:
  Die Spieler haben gesprochen und wer bin ich, zu widersprechen: "Die Reise ins All" wurde zur besten Demo des Jahres gewählt.
  Doppelschlag: Die Macher der Seite RPG-Atelier.de haben "Die Reise ins All" zur besten Demo des Jahres gewählt - mit einem fast schon diktaturwürdigen Ergebnis: 57,1%.
  Der Goldstern des RPG-Ateliers für die Demo des Spiels "Die Reise ins All".
  Je größer der Pokal, desto kleiner... Hier sieht man auf jeden Fall den 2. Platz bei der Wahl des Projekts des Monats Mai 2007 für das Kurzspiel "Captain America gegen die Nazimutanten von Andromeda"